Onboardingziele erreichen

Werte, Visionen und Unternehmenskultur transportieren, Mitarbeiter vernetzen!

Onboarding geht über die traditionelle Einarbeitung hinaus, ist mehr als reine Wissensvermittlung. Beim Onboarding werden Mitarbeiter auch emotional angesprochen, es geht um Bindung an das Unternehmen, Identifikation mit Marke und Produkten, Philosophie und Geschichte, Menschen und Visionen. Das hört sich nach „weicher Kost“ an – ist aber die Voraussetzung für die weiteren wichtigen Elemente des Onboarding: Die Vermittlung von Faktenwissen, die Vernetzung, Motivation und Einarbeitung des Mitarbeiters. Das meiste davon muss natürlich auch direkt am Arbeitsplatz, mit dem Vorgesetzten und den Kollegen geschehen. Der Kaffeeplausch am Kaffeeautomaten und der persönliche Kontakt soll also nicht ersetzt werden, sondern angestoßen und unterstützt werden.

Warum investieren Unternehmen in Onboarding-Konzepte?

Das Besetzen offener Stellen kostet Geld. Ist der optimale Bewerber ausgewählt, gilt es, ihn oder sie in Zeiten von Demografiewandel und War for Talents ab Vertragsschluss an das Unternehmen zu binden und schnell und dauerhaft zu integrieren. Für das Onboarding spielen mehrere Erkenntnisse eine Rolle:

  • Neue Mitarbeiter entscheiden unbewusst in den ersten Wochen, ob sie beim neuen Arbeitgeber bleiben wollen
  • Neue Mitarbeiter bringen eigene soziale Netzwerke mit, in denen sie gerade am Anfang über Ihren neuen Arbeitgeber berichten. Onboarding kann hier einen wesentlichen Beitrag zum Employer Branding leisten
  • Neue Mitarbeiter sind grundmotiviert und neugierig – sie sind bereit, an Bord geholt zu werden!

All diese Punkte führen dazu, dass die Bedeutung von Onboarding im Unternehmen steigt, gleichzeitig aber auch die Komplexität und die Anforderungen an Onboarding-Programme.